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Segelfliegen: Matthias Arnold vom Luftsportverein Weinheim dieses Jahr erneut mit Förderflugzeug ausgestattet / Seine Strecke bringt auch den Afrika-Continentaltitel

WEINHEIM. Wer mit 21 Jahren schon Weltrekordinhaber und Afrika-Rekordhalter im Segelfliegen ist, der muss ein außergewöhnliches Talent sein. Matthias Arnold vom Luftsportverein (LSV) Weinheim ist ein glücklicher Juniorpilot, der bereits zum zweiten Male in Folge, unter vielen Bewerbern ein OLC-Förderflugzeug erhalten hat. Seit seiner Lizenzerteilung 2012 weist er herausragende Flugleistungen vor. Nach dem Ende der Bitterwasser-Segelflugsaison, die von November bis Januar dauerte, stellte sich heraus, dass der Fürther Matthias Arnold mit seinen am 17. Dezember 2016 geflogenen 1435,35 Kilometern in einem Schnitt von 162,29 km/h in 9,07 Stunden nicht nur weltweit tagesbester Pilot war, sondern, dass ihm im Ventus 2cM/18 m gleichzeitig der bisher längste kontinentale Streckenflug in Afrika gelungen ist. Die dabei erzielten 1535,37 Punkte für einen thermischen Flug wurden weltweit noch nicht erzielt und gelten somit als aktueller Weltrekord.

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HAGEN. Beim 72. Segelfliegertag in Hagen wurde der Vizepräsident Segelflug des Deutschen Aero Clubs(DaeC) Fred Gai vom LSV Weinheim erneut für drei Jahre wiedergewählt.

Zudem ehrte der DaeC mit Anja Kohlrausch eine zweifache deutsche Meisterin, die ebenfalls für Weinheims Luftsportverein startet.

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Segelfliegen: Anja Kohlrausch vom LSV Weinheim mit Speed-Weltrekord / Helmar Gais Premiere über der roten Wüste von Namibia

BITTERWASSER. Namibia ist nicht nur ein Land für Landschafts- und Tierweltliebhaber, sondern auch für Segelflugpiloten. Ihnen werden ganz besondere Bedingungen geboten. Flüge mit der Kraft der Thermik, also durch Sonne erhitzte, aufsteigende Luftmassen, sind bis zu zehn Stunden und bis zu 1345 Kilometer weit möglich. Das sind fantastische Bedingungen, was Piloten aus der ganzen Welt während der Segelflugsaison von Ende Oktober bis Ende Januar anlockt, um auf der Bitterwasser Flying Lodge über der roten Wüste ihren Sport auszuüben.

Fast 900 Starts gab es in dieser Saison. Dabei wurden von den 134 Piloten insgesamt über 600 000 Streckenflug- Kilometer und über 200 1000-Kilometer-Flüge zurückgelegt. Die sportlichen Leistungen der Spitzenpiloten in dieser „stillen Sportart“ sind beachtenswert. Die idealen Linien zu finden und rechtzeitig die Kurve zu bekommen, ist entscheidend für einen erfolgreichen Flug in Namibia.

Auch Anja Kohlrausch und Helmar Gai vom LSV Weinheim gingen auf Rekordjagd, Helmar Gai war erstmals in Bitterwasser dabei. Und Anja Kohlrausch war wieder einmal äußerst erfolgreich: Jetzt bestätigte die Federation Aeronautique Internationale (FAI) die Weltrekorde der Weinheimerin.

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Aktivenversammlung: Royal Jordanian Falcons kommen wieder

[...] Auch die Termine 2017 wurden vorgestellt. Der wichtigste ist der Termin des Sommerfestes am 2. und 3. September, zu dem erneut die Royal Jordanion Falcons erwartet werden. Dem Team der Falcons hatte es 2016 offensichtlich so gut in Weinheim gefallen, dass sie 2017 gerne wiederkommen, um die Besucher des Sommerfestes mit ihrem spektakulären Formationskunstflug in Atem zu halten. Nun hofft der LSV auf eine erfolgreiche und unfallfreie Saison 2017.

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Segelfliegen: Für den Weinheimer Segelflieger Matthias Arnold wird in Bitterwasser bei optimalen Bedingungen ein Traum wahr

Der Luftsportverein Weinheim (LSV) empfing am Mittwochabend seinen derzeit besten Segelflieger, den Fürther Matthias Arnold, nach seiner Rückkehr aus dem Segelflug-Mekka Bitterwasser in Namibia. Der Glanz in seinen Augen rührte nicht vom Kerzenschein im weihnachtlich geschmückten Clubraum. Es war das traumhafte Erlebnis des Jahres 2016 für den 21-jährigen Juniorsegelflieger, das noch nachwirkte. Matthias Arnold hatte zuvor den weltweit ausgeschriebenen Bitterwasser-Cup für Junioren gewonnen, der ihm den kostenlosen Aufenthalt und Segelfliegen im Ventus 2 cM /18 Meter im Bitterwasser-Camp bescherte. Schon seine Topleistungen in diesem Jahr mit 32 000 Streckenkilometer bei 87 Starts und 405 Flugstunden in dem ihm von dem Unternehmer und begeisterten Segelflieger Wilfried Großkinsky zur Verfügung gestellten Förderflugzeug Discus (wir haben berichtet) waren beeindruckend.

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WEINHEIM. Vier Fahrzeuge von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) standen am Wochenende auf dem Gelände des Segelflugplatzes in Weinheim. Die Besucher waren erstaunt. Doch keine Sorge – es war nichts passiert – vielmehr handelte es sich um eine gemeinsame Übung der Feuerwehren Weinheim Stadt, Sulzbach, Oberflockenbach, Reisen und Nieder-Liebersbach sowie des THW aus Weinheim und Ladenburg und natürlich der Segelflieger.

LSV-Ehrenmitglied Karl Groß ist im Alter von 86 Jahren gestorben / Einer der Wiedergründer nach dem Krieg. Seine Erfahrungen waren immer geschätzt

WEINHEIM. Der Luftsportverein Weinheim 1932 e. V. trauert um sein vor wenigen Tagen kurz vor seinem 87. Geburtstag verstorbenes Ehrenmitglied Karl Groß. Von den Wiedergründern des LSV Weinheim 1951/52 lebt nun nur noch Franz Schork. Mehr als zwei Drittel seines Lebens, insgesamt 64 Jahre, verbrachte Groß im Kreis seiner Fliegerkameraden. Er war geschätzt –nicht nur als Bauingenieur, der maßgeblich an der Planung und Bauleitung der Hallen nach dem Umzug 1961 vom Hemsbacher Fluggelände auf den neuen Flugplatz auf der Weinheimer Altau verantwortlich war. Er war erfolgreicher Segelflieger, der Leistungsabzeichen bis hin zum Streckenflugdiamanten erwarb.
Am 1. März 1952 trat Karl Groß in den LSV Weinheim ein. Aufgrund seiner Ausbildung und technischen Fähigkeiten war er ein willkommenes Mitglied für den Aufbau des Vereins in der Nachkriegszeit. Er war zudem an der Wiedergründung des Luftsportvereins Weinheim Bergstraße, der seine ersten Flüge 1954 in Hemsbach machte, maßgeblich beteiligt. Der seit seiner frühesten Jugend von der Fliegerei begeisterte Karl Groß war später neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Verantwortlicher für die Bauten beim LSV, auch einige Jahre als 2. Vorsitzender Technik gewählt und über 25 Jahre im erweiterten Vorstand tätig.

„Ich habe 1943 auf die einfachste Art mit aus heutiger Sicht primitiven Fluggeräten mit dem Segelfliegen begonnen“, erzählte Groß bei seinem Eintritt in den LSV. Er legte die A- und B-Segelflugprüfung an und erflog 1966 als erstes LSV-Mitglied in einem Holzflugzeug das goldene Leistungsabzeichen. Lange Jahre ging Groß (Bild: Pfrang) als Pilot auf Streckenflüge. Er besaß neben dem Weinheimer Kurt Ehmann die seltene Pilotenlizenz für Wasserflugzeuge, die sie in Kanada bestanden. Später, nach seinem 60. Geburtstag, flog er nur noch zum Spaß, machte Wellensegelflüge in den Alpen mit größeren Höhen um die 8000 Meter.

Karl Groß war auch der erste, der im LSV ein privates Flugzeug besaß. Die Befürchtungen, dass damit die Vereinsfliegerei gespalten würde, bestätigte sich nicht. „Im Gegenteil, es hat sich gezeigt, dass der Besitz eines eigenen Flugzeuges und die Arbeit im Verein zusammenpassen“, meinte der damalige 2. Vorsitzende Karl Götz bei der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Karl Groß an dessen 60. Geburtstag 1989. Götz würdigte in seiner Laudatio über Groß seine stetige ehrenamtliche Mitarbeit und seine Leistungen für den LSV Weinheim, und steckte ihm außerdem die goldene Ehrennadel des Vereins an. Seine Kindheit erlebte Groß in Freiburg in der Nähe eines Flugplatzes. Dort hat ihn die Fliegerei gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Während seiner erfolgreichen Karriere als Segelflieger erwarb er sich noch die Lizenz als Pilot für Motorflugzeuge. Dass er als Flugleiter für die Abwicklung eines sicheren Flugbetriebes auf dem Weinheimer Gelände verantwortlich war, darf ebenfalls nicht vergessen werden. pfr.

Matthias Arnold freut sich über ein herausragendes Jahr mit dem Hochleistungssegelflugzeug Discus 2c Turbo  

Weinheim/Gersfeld: Matthias Arnold aus Weinheim hatte als einer der besten deutschen Segelflug-Junioren das Hochleistungssegelflugzeug Discus 2c Turbo zur Verfügung gestellt bekommen. Neben beeindruckenden Bildern von seinem Jahr mit dem OLC Discus mit "Heimkehrhilfe" (Motor) war seine Bilanz mit 87 Starts, 405 Flugstunden und 32000 Streckenkilometern beeindruckend. 

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